Wer kennt Wayne?

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Kennst du auch Wayne?

Falls du auch ein eigenes Weblog in Waynes World haben möchtest schreibe eine Mail an Christian Kruse (cjk@wwwtech.de). Dabei ist es wichtig, dass du eine wirklich sehr gute Begründung dazu schreibst, warum gerade du in den Kreis der Erlauchten aufgenommen werden solltest. Beachte dabei, dass nur ca. 50% der Bewerber auch ein Weblog bekommen, die anderen, deren Begründungen zu schlecht sind, werden an den Pranger gestellt und ausgelacht.

Wenn du also keinen triftigen Grund hast, solltest du es nicht einmal versuchen einen Platz hier zu bekommen.

Jeder, der hier sein Weblog führen darf, muss sich darüberhinaus dem Zwang unterwerfen das Wayne-Design und eine name.kennt-wayne.de Domain zu nutzen.

Folgende Einträge wurden zuletzt in den Wayne-Weblogs veröffentlicht:

Der Kozyrev-Spiegel in der Praxis

Eingestellt am von Jeena Paradies, überarbeitet am 28.04.2012, 02:44 Uhr
Eingeordnet unter: Esoterik

Ich habe mich der Masterarbeit "Der Kozyrev-Spiegel in der Praxis" von Dipl.-Med. Peter Conrad Facharzt für Orthopädie angenommen welche zwar völligen Bullshit beinhaltet aber dennoch irgendwie als sehr gute Arbeit durchgekommen ist.

Ein Kozyrev-Spiegel kann in seinem Inneren einen Raum-Zeit-Kanal öffnen.

Beim Spiegel handelt es sich um einen Plastikzylinder der innen mit Aluminiumfolie (sic!) verkleidet ist. Ich werde alleine wegen des Einsatzes von Aluminiumfolie immer schon sehr skeptisch. Auf jeden Fall haben russische Wissenschaftler (sic!) herausgefunden dass verschiedene Materialien wohl dazu geeignet sind die Zeit zu beeinflussen. Die Zeit sehen sie aber nicht so an wie wir sondern irgendwie als "Zeitenergie", natürlich wird nirgendwo definiert was das sein soll.

In diesen Zylinder werden dann ganz verschiedene Sachen reingetan und z.b. Weizenkeimlinge wachsen schneller und wenn sie dann ausgewachsen sind sehen sie aus wie Ur-Weizen, was auch immer das bedeuten soll, oder Wenn Lachseier darin behandelt werden dann wenn der Lachs ausgewachsen ist dann sieht er aus wie der Urlachs früher ausgesehen haben muss. Die gehen davon aus dass in Keimlingen und Eiern die Zeitenergie so komprimiert ist dass wenn man es innerhalb des Kozyrev-Spiegels behandelt dann reisen die Informationen darin (was auch immer das sein soll) zurück in der Zeit zu ihrer Urform.

Ein anderer Versuch war dass zwei Teams, eines in Sibirien das andere in Bulgarien, jeweils einen Menschen in so einen Spiegel gesetzt haben und der in Sibirien von einem Computer ein randomisiertes Symbol bekommen hatte und es via Telepatie an die Person in Bulgarien schicken sollte. Dabei haben sie festgestellt dass die Übertragung viel besser funktionierte als Telepatie ohne diesen Spiegel, zeitweise haben die Personen schon 15 Minuten bevor der Rechner in Sibirien ein Symbol ausgesucht hat das richtige Symbol empfangen und aufgezeichnet!

Person im Spiegel

Die meisten Personen die in diesem Spiegel saßen hatten das gefühl zu fliegen, ins Weltall auszutreten, symbolische Informationen empfangen, sind von Außerirdischen beobachtet worden, haben sich gedreht und anderen Unsinn von einem zehnminutigen Aufenthalt in diesem Plastikzylinder der innen mit Alufolie ausgekleidet war.

Übrigens falls ihr das am Anfang übersehen habt, der Typ der die Masterarbeit geschrieben hat ist Facharzt für Orthopädie. Das coole an dem Zylinder ist auch dass er anscheinend auch gegen alle Krankheiten hilft und die Klarheit und Hilfe bei Problemen und Entscheidungen bringt. Sie haben dann so einen Zylinder nachgebaut und sich reingesetzt und dann kamen einige Annekdoten und eine Aurachirurgische Untersuchung, es wird natürlich auch nicht erklärt was das sein soll. Oh und der gute alte Äther wurde auch ausgegraben.

Dann kam der große doppelblind-Test mit kleineren Spiegeln, es wurde aber vorsorglich eingestreut dass es vielleicht gar nicht möglich ist das doppelblind zu testen und so wurde noch eine offene (also nicht doppelblinde) versuchsreihe dazugemacht bei der der Probant wusste ob es sich um das Imitat oder den Echten Spiegel handelte. Man sollte die Zahl erraten die im Zylinder auf einem Blatt Papier steckte und es wurden Kabel aus dem Zylinder raus geführt und an so Spiralen angeschlossen. Es wurden 4 Zylinder benutzt davon 2 richtige Spiegel und zwei imitate die nicht hätten funktionieren sollen. Eine dritte Person hat die in einem Kartong zufällig angeordnet so dass der Tester und der Probant nicht wussten welche die Imitate und welche die richtigen Spiegel waren, so weit so gut auf jeden Fall. Leider hatten sie nur Zeit für 20 Probanten.

Ich weiß jetzt nicht ob die Kriterien für Signifikante abweichungen richtig gewählt wurden, wie auch immer, die einzigen signifikanten Abweichungen waren bei den offenen tests zu sehen wo die Probanten und die Tester wussten ob sie Imitat oder echten Spiegel vor sich hatten. Gleichzeitig wussten die Tester auch welche Zahl sie wo reingesteckt haben. Für mich ist das offensichtlich, dass die Tester den Probanten, wenn auch unbeabsichtigt das Ergebniss verraten haben, darauf wird leider überhaupt nicht eingegangen, das würde aber auch bedeuten dass die Spiegel überhaupt nicht funktionieren sondern die Signifikant besseren Ergebnisse nur darüber erzielt wurden dass der Tester den Probanten beeinflusst hat. Hehe lustigerweise tauchten dann auch noch signifikant bessere Ergebnisse bei einem Imitat auf!

Folgerungen:

  1. Die von mir gebastelten Spiegel zeigen eine Wirkung im Testarm 2 “offen”.
  2. b) Die Wirkungslosigkeit im Testarm 1 “verdeckt” erscheint etwas rätselhaft.

Die Wirksamkeit der Spiegel halte ich für erwiesen wegen:

  • der Ergebnisse der Vorexperimente
  • der Ergebnisse im Testarm 2 “offen” für den Spiegel

Für mich sehr erstaunlich dass er mit den gleichen Daten wie ich sie aus seinem Text hatte zum umgekehrten Ergebniss kommt. Als Erklärungsversuch muss wie so oft dann auch die Quantentheorie herhalten.

Weiter lesen:

Schon ein Kommentar!

PostgreSQL schemas and ruby on rails

Eingestellt am von Christian Kruse, überarbeitet am 16.04.2012, 13:40 Uhr
Eingeordnet unter: postgresql, psql, pg, schema, ruby, rails

For a new project I'm working on I wanted to use PostgreSQL schemas for a cleaner database structure. Schemas in PostgreSQL are asically a kind of namespace. You can store data types, tables, function, etc in a schema and names across schemas do not clash.

Just a word before: schemas in Rails are not supported very well. Therefore you cannot use the model generator, you have to write model and migration by yourself. First, create a file db/migrations/0001_create_my_relation.rb. In this file, we write the code to generate the database schema. It needs a class inheriting from ActiveRecord::Migration with the two methods up and down. The class name has to be the camel cased version of the file name, e.g. for 0001_create_my_relation.rb the class name would be CreateMyRelation:

class CreateMyRelation < ActiveRecord::Migration
  def up
  end

  def down
  end
end

The method up creates the database structure, the method down reverts the changes.

As I said, support for schemas is poor. So we have to create it directly using SQL:

class CreateMyRelation < ActiveRecord::Migration
  def up
    execute "CREATE SCHEMA myschema"
  end

  def down
    execute "DROP SCHEMA myschema"
  end
end

For the table generation itself we can use ruby, again:

class CreateMyRelation < ActiveRecord::Migration
  def up
    execute "CREATE SCHEMA myschema"
    create_table 'myschema.my_relations' do |t|
      t.string :test_field
      t.timestamps
    end
  end

  def down
    drop_table 'myschema.my_relations'
    execute "DROP SCHEMA myschema"
  end
end

If we run rails db:migrate, we have a working database migration creating a table myschema.my_relations. Caution: note the quotes around 'myschema.my_relations', using a symbol (:name) does not work in this case since the dot is an operator in Ruby.

Now we have to create the model. This is very easy, just create a file app/models/my_relations.rb containing a class MyRelations inheriting from ActiveRecord::Base:

class MyRelation < ActiveRecord::Base
  set_table_name 'myschema.my_relation'
end

Note the set_table_name line. We have to set the table name manually because Rails is not able to handle schemas automatically.

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Flamewars, Shitstorms und andere Hobbys

Eingestellt am von Esmeralda, überarbeitet am 27.02.2012, 21:48 Uhr
Eingeordnet unter: Piraten, Sozialkompetenz, Mailinglisten, Trollerei

Vor langer, langer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat, haben Menschen, die einfach lieber gelacht haben als zu streiten, Texte geschrieben als Hilfe für die, die das Leben zu schwer und sich selbst zu ernst nehmen. Möge die vorliegende Linksammlung, die klein ist, aber fein, auch dir helfen, du suchender Wanderer in der wirrtuellen Welt des Zwischennetzes! ;o)

Es gibt selbstverständlich in den Weiten des Netzes noch viele andere solcher Texte. Diese Liste soll ja auch nur als Sofortmaßnahme in ganz akuten Notfällen dienen. Ich hoffe, dem geneigten Listenteilnehmer ist damit fürs Erste gedient. Textet die Trolle einfach mit Standard-Floskeln zu und nehmt sie nicht mehr ernst. Denn, immer schön dran denken:

Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche! :o)
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GnuPG with PHP

Eingestellt am von Christian Kruse, überarbeitet am 16.02.2012, 00:03 Uhr
Eingeordnet unter: gnupg, gpg, php

For a spare time project I'm working on I wanted to send GPG encrypted and/or signed emails. Since I use PHP for this project, it seemed natural to use the GnuPG PECL.

After two evenings of work I'd like to try to summarize my experiences: first of all, error handling is very basic. You don't get very meaningful error messages (in fact, you don't get any error messages until you call gnupg_seterrormode($gpg, GNUPG_ERROR_WARNING)…). Error messages like „get_key failed“ are not very obvious.

Also nice to know (and not obvious): you have to set the environment variable GNUPGHOME to the full path to your keyring files. E.g. if your keyring is stored in /var/www/easterhegg.ch/.gnupg/, you have to specify the GNUPGHOME variable as follows: putenv("GNUPGHOME=/var/www/easterhegg.ch/.gnupg/");

All in all, the API is usable but error handling seems very basic.

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AD(H)S existiert wirklich!

Eingestellt am von Esmeralda, überarbeitet am 13.02.2012, 22:16 Uhr
Eingeordnet unter: AD(H)S, Ritalin, Fehldiagnosen

Liebe Frau Hoffmann,

liebe Frau Schmeichler,

Ihr Artikel Wo die wilden Kerle wohnen befaßt sich sehr zurecht mit der Tatsache, dass AD(H)S inzwischen eine Modediagnose ist, die mehr oder weniger auf Wunsch der Eltern oder der Schule gestellt wird, auf dass Kinder schon im Grundschulalter mit Medikamenten an das Lerntempo und die Lernumgebung angepaßt werden, die in der Schule vorgegeben werden. Es ist richtig, darauf aufmerksam zu machen, dass viel zu viele Kinder Medikamente bekommen, die ganz massive Nebenwirkungen haben, dass in sehr vielen Fällen eine Medikation überhaupt nicht notwendig wäre und vor allem darauf, dass sowohl eine sehr sorgfältige Diagnostik als auch eine begleitende Psychotherapie unabdingbar sind.

Schade, dass Sie die Chance verpasst haben, tatsächlich sachlich darüber aufzuklären, was AD(H)S eigentlich ist, sondern sich dazu hinreißen lassen, einen Artikel zu bringen, der impliziert, dass AD(H)S eine reine Erfindung sei. Damit, dass Sie sich auf diese Argumentation versteifen, machen Sie für diejenigen, die wirklich heftigem Leidensdruck ausgesetzt sind, das Leben in keiner Weise leichter. Ich möchte auch nicht wissen, wieviele Lehrer sich nun schon wieder befriedigt zurücklehnen, weil sie sich in ihrer Ansicht bestätigt sehen, dass AD(H)S ja sowieso nur die Verzweiflungsdiagnose sei, die unfähige, überprotegierende Mütter den entnervten Kinderärzten aus dem Kreuz leiern, damit ihre Kinder endlich Ruhe geben und sie selbst den Raum haben, sich klischeekonform zu verwirklichen.

Ihr Artikel erzählt die Geschichte von Paul, dessen Mutter ein Tweed-Kostüm und eine Perlenkette trägt, die "Werberin" ist und Pauls Krankengeschichte routiniert als Power-Point-Vortrag zum Besten gibt.

Will heißen: Das arme Kind leidet an einer überehrgeizigen Mutter, die ihr Kind lieber für krank erklärt und mit Medikamenten ihren Ansprüchen anpassen läßt, als sich Zeit zu nehmen für ihren hibbeligen Sohn, der den Papa in der WG schon einmal besucht und sich dort wohl gefühlt hat. Ja, Pauls Eltern leben getrennt; welcher Mann würde es bei einer solchen Frau auch aushalten?

Dem gegenüber steht Robin, dessen Mutter Künstlerin ist und dessen Eltern wohl auch nach wie vor zusammenleben - trotz des anstrengenden Kindes, das natürlich keine Medikation bekommt. Robin ist ein richtiger Junge, nicht so ein geschniegeltes Kinderpüppchen wie Paul. Robin trägt einen stoppelkurzen Fußballerhaarschnitt und eine Zahnspange. Robins Eltern haben sich dem Befehl des Kinderarztes nicht gebeugt, für sie ist es auch nicht so wichtig, dass Robin aufs Gymnasium geht, nein, das wollte Robin, der zwar nicht so toll ist in der Schule, aber dafür ohne Medikamente. Mir kommt das Kotzen, wenn ich lese, wie zwei Frauen (!) auf diese emotionale Art und Weise Klischees bedienen, ganz ehrlich.

Sie haben offensichtlich nicht begriffen, dass AD(H)S tatsächlich existiert. Sicher nicht ansatzweise so häufig wie es diagnostiziert wird - das kritisiere ich genauso wie alle, die sich diesem Thema mit Vernunft widmen. Aber es existiert. Und diejenigen Kinder, die AD(H)S haben, benötigen tatsächlich deutlich mehr Zuwendung, mehr Unterstützung, mehr Zeit als diejenigen, die das nicht haben. Für so etwas ist - zumindest in bayerischen Schulen - aber keine Zeit. Sie haben richtig gelesen: Ich spreche jetzt mal nicht von den Elternhäusern, sondern von den Schulen.

Über andere Bundesländer lasse ich mich nicht aus, denn ich weiß nicht, wie dort mit den Schülern umgegangen wird. In Bayern wird erwartet, dass Eltern gefälligst gefügige, stillsitzende, gottesfürchtige Normschüler anliefern, die sich widerstandslos im ebenso genormten Frontalunterricht unterweisen lassen. Das ist schon für Kinder, die eigentlich vollkommen normal sind, eine Tortur. Für Kinder mit AD(H)S ist das eine reine Katastrophe, sie kommen damit nicht zurecht. Also gibt es zwei Möglichkeiten: Medikation plus Psychotherapie und "Normalbeschulung" oder keine Medikation plus eventuell Psychotherapie und Sonderbeschulung. Ach, Verzeihung: Förderbeschulung. Und dieses Szenario wird Eltern sehr drastisch vor Augen geführt von den Schulen, die kein "anormales" Kind haben wollen.

Wer jemals einem "Beratungslehrer" gegenübergesessen hat, der erklärt hat, man habe da ein beSONDERes Kind, das müsse auf eine beSONDERe Schule, der weiß, wovon ich spreche. Und der weiß auch, wie die Reaktion ausfällt, wenn man sagt, dass das eigentlich nicht das war, was man sich für sein Kind vorgestellt hat.

In den nächsten paar Monaten wird man sich als Mutter wohl wieder nur in Jeans und Turnschuhen in die Sprechstunde beim Lehrer wagen dürfen. Und bloß nicht zugeben, dass man vielleicht hier und da mal keine Zeit hat für sein Kind. Und um Himmels willen nicht sagen, dass man alleinerziehend ist und arbeiten gehen muss, damit die Familie über die Runden kommt. Und auch nicht im Ansatz andeuten, dass es notwendig ist, dabei einigermaßen anständig angezogen zu sein oder gar, dass einem die Arbeit auch noch Spaß macht und das Kind aber gleichzeitig leider doch Legastheniker ist. Denn wenn der Lehrer, mit dem man da redet, Ihren Artikel gelesen hat und die entsprechenden charakterlichen Eigenschaften, meine Damen, dann wird er mit Verachtung auf diese Mutter herabsehen. Das könnte die Mutter vielleicht verkraften - aber das Kind hat es dann auszubaden.

Diese Mechanismen befeuern Sie nachgerade mit Ihrem Artikel. Ich weiss, dass Sie das nicht tun wollten. Sie wollten darauf aufmerksam machen, dass 90% der AD(H)S-Diagnosen echte, ernsthafte Fehldiagnosen sind. Ich wäre Ihnen zu großem Dank verpflichtet, wenn Sie in Zukunft freundlicherweise in sachlicher Form genau das berichten würden, anstatt Mütter zu diffamieren, weil sie ein Tweedkostümchen tragen, arbeiten gehen und die Krankengeschichte ihres Sohnes als Slideshow auf dem Laptop haben oder Mütter in den Himmel zu heben, weil sie einen anderen Weg gegangen sind.

Das Problem an der Psychotherapie ist übrigens wesentlich seltener, dass Eltern meinen, das "gedopte" Kind habe sie nicht nötig. Nein, es ist viel einfacher und viel trauriger: Die Wartezeit auf einen Therapieplatz liegt bei ungefähr einem Jahr. Will heißen: Es wird festgestellt, dass das Kind professionelle Unterstützung benötigt und dann darf es erstmal ein Jahr Methylphenidat schlucken, ohne dass eine Psychotherapie auch nur ansatzweise in Sicht kommt.

Auch Mütter sind auf eingehende ärztliche Beratung angewiesen; auch Mütter sind nur Menschen. Und Mütter von Kindern mit AD(H)S machen es sich normalerweise nicht so leicht, wie Sie es hier darstellen. Ganz im Gegenteil.

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Valgrind again: strlen() redirection

Eingestellt am von Christian Kruse, überarbeitet am 31.01.2012, 20:39 Uhr
Eingeordnet unter: valgrind, gcc, strlen, redirect

I ran into another problem with Valgrind:

valgrind:  Fatal error at startup: a function redirection 
valgrind:  which is mandatory for this platform-tool combination 
valgrind:  cannot be set up.  Details of the redirection are:    
valgrind:                                                        
valgrind:  A must-be-redirected function                        
valgrind:  whose name matches the pattern:      strlen          
valgrind:  in an object with soname matching:   ld-linux-x86-64.so.2 
valgrind:  was not found whilst processing                          
valgrind:  symbols from the object with soname: ld-linux-x86-64.so.2 
valgrind:                                                            
valgrind:  Possible fixes: (1, short term): install glibc's debuginfo 
valgrind:  package on this machine.  (2, longer term): ask the packagers 
valgrind:  for your Linux distribution to please in future ship a non- 
valgrind:  stripped ld.so (or whatever the dynamic linker .so is called) 
valgrind:  that exports the above-named function using the standard 
valgrind:  calling conventions for this platform. 
valgrind: 
valgrind:  Cannot continue -- exiting now.  Sorry. 

I already was familiar with this problem and I knew using FEATURES="nostrip" and a re-emerge of sys-libs/glibc should help. But after doing that the problem was not gone. After some research I found out that with -O2 the GCC inlines strlen(). It is a code optimization, but in this case it causes valgrind to stop working. The solution is somewhat messy: you have to create a portage overlay of sys-libs/glibc and patch files/eblits/common.eblit: find the line containing append-flags -O2 -fno-strict-aliasing and append -fno-builtin-strlen. Then re-emerge glibc (do not forget to run ebuild glibc-ver.ebuild digest) and everything should work.

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Why not to strip binaries

Eingestellt am von Christian Kruse, überarbeitet am 31.01.2012, 07:32 Uhr
Eingeordnet unter: linux, strip, binary, stack, trace

Some distros strip binaries. That means, they remove debug symbols and such. They do this to spare disk space. Of course sparing disk space is a perfectly valid goal, but it comes on a cost. It means you can't get any useful debug information. All stack traces look somewhat like this:

0xb7f25410 in ??? ()
#0  0xb7f25410 in ??? ()
#1  0xb741b45b in ?? () from /lib/libpthread.so.0

This says nothing. It's simply useless and makes debugging magic. Therefore, you should not strip binaries on your distro. It just saves you a few megabytes. A few well invested megabytes. On Gentoo you can set FEATURES="nostrip" in /etc/make.conf. Have also a look at the Meningful Backtraces article on gentoo.org.

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Source based distros and valgrind

Eingestellt am von Christian Kruse, überarbeitet am 30.01.2012, 15:13 Uhr
Eingeordnet unter: gentoo, exherbo, source based, valgrind, avx

This weekend I changed my Linux notebook back to Gentoo. After getting back to work a weird error occured when working with Valgrind on a self written C++ program: when running a program with valgrind, I get the following message and the program terminates:

vex amd64->IR: unhandled instruction bytes: 0xC5 0xFB 0x10 0x44 0x24 0xF8 0xC3
0x90
==7616== valgrind: Unrecognised instruction at address 0x795bf13.
==7616==    at 0x795BF13: __mpn_construct_double (mpn2dbl.c:41)
==7616==    by 0x795449A: ____strtod_l_internal (strtod_l.c:1566)
==7616==    by 0x5075C5F: CForum::JSON::Parser::getNextToken(char const*, char const*, CForum::JSON::Parser::Token&) (json_parser.cc:225)
==7616==    by 0x50762D5: CForum::JSON::Parser::readValue(boost::shared_ptr*, char const*, char const*) (json_parser.cc:321)
==7616==    by 0x50760AC: CForum::JSON::Parser::readObject(boost::shared_ptr, char const*, char const*) (json_parser.cc:300)
==7616==    by 0x5076386: CForum::JSON::Parser::readValue(boost::shared_ptr*, char const*, char const*) (json_parser.cc:326)
==7616==    by 0x4E491E6: CForum::JSON::Parser::parse(char const*, unsigned long, boost::shared_ptr&) (json_parser.hh:140)
==7616==    by 0x4E490CA: CForum::JSON::Parser::parse(char const*, boost::shared_ptr&) (json_parser.hh:136)
==7616==    by 0x4E45E00: JSONTest::testParser() (json_test.cc:40)

// [… snip …]

After creating a bug report, I found out that this is because valgrind does not yet handle the AVX instruction set, a CPU instruction set to handle vector data more efficient. This instructions are generated by GCC with -march=native set. Since I use this compiler flag on every source based distribution I use, this is a serious problem.

To avoid this problem, you have to specify -march=nocona, as described in the meta bug report for AVX support.

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Exherbo Linux

Eingestellt am von Christian Kruse, überarbeitet am 30.01.2012, 15:05 Uhr
Eingeordnet unter: exherbo, linux, paludis

This weekend I tried out Exherbo Linux. It was recommend by a friend of mine, so I gave it a try.

First of all: Exherbo Linux has a great mascot. I really like it, and I like that a distribution is brave enough to use it as a mascot ;-)

Exherbo Linux is a source based rolling release distro. It is in many parts very similar to Gentoo. It uses Paludis as a packet manager, which was created to replace Gentoo's emerge and portage. Therefore I liked their approach. Also you have to do a lot of work by hand to install it on your box. So there are really many things like in Gentoo.

What I didn't like: the lack of documentation and tutorials. Yeah, I know about the freedom of choice and all, but some tutorials and documentation would have been very nice. It took me nearly a whole day to learn about Dracut, the way it handles full disk encryption and keys on external media, and I had to dig to the source to understand it. Also the quality of the packages is sometimes poor, worse than in Gentoo. You have to be willing to repair things by hand if you want to use it.

All in all: a nice approach. I like it. But the lack of documentation is really a serious problem. You have to be willing to invest a lot of time to learn things by yourself if you want to use it.

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Alles für den Shareholder!

Eingestellt am von Esmeralda, überarbeitet am 14.01.2012, 11:27 Uhr
Eingeordnet unter: Bildung, Bücher, Buchhandlung, Douglas, Thalia

Als ich 2002 nach Erlangen zog, gab es hier drei große Buchhandlungen, die, wenn ich das richtig sehe, selbständige Einzelhandelsgeschäfte waren. Dann kam Thalia und kaufte zwei dieser Buchhandlungen auf, nämlich Palm&Enke und die Universitätsbuchhandlung. Ich kann mich nicht mehr erinnern, in welchem Jahr das war, muss aber so um 2004 oder 2005 gewesen sein.

Kurz nachdem Thalia die beiden anderen großen Buchhandlungen geschluckt hatte, hat die dritte dichtgemacht. Heute ist da ein Fahrradladen drin. Schade, denn dort gab's ein etwas anderes Sortiment und der Laden war insgesamt doch ein wenig individueller. Aber vermutlich zu teuer - gegen einen Konzern, der in ganz anderen Größenordnungen einkaufen kann, kann man halt doch als Einzelunternehmer nicht anstinken, fürchte ich.

So ist heimlich, still und leise ein wenig Bildungsvielfalt aus Erlangen verschwunden, ohne dass die Bürger dieser Stadt das recht wahrgenommen haben. Ich finde das ziemlich traurig, denn ehrlich gesagt würde ich schon ganz gern ein bisschen mehr Vielfalt haben und individuellere Sortimente - in allen Läden übrigens, nicht nur bei Büchern. Aber eben bei Büchern ist es besonders schlimm, finde ich, denn Einheitssortimente in diesem Bereich werden meiner Ansicht nach auf Dauer Einheitsdenker hervorbringen. Praktisch für große Konzerne, ja. Schade aber für die Gemeinschaft.

Aber schlimmer geht bekanntlich ja immer. Und nun lese ich, dass der Douglas-Konzern, dem Thalia gehört, "mit der Buchsparte unzufrieden" sei. Man überlege, ob man nicht die Läden, die mehr als 500 - 600 Quadratmeter Fläche haben, besser schließen solle. Zur Beruhigung des geneigten Lesers steht da dann noch:

"Es wird auch noch in 10, 15 oder 20 Jahren noch Buchhandlungen geben", meinte der Konzernchef. "Sie werden aber anders aussehen. Es wird intimer, immer kleiner."

Jaja. Intimer, kleiner. Kein großartiges Sortiment mehr, einfach nur ein paar Bestseller, garniert mit Zeitungen und Zeitschriften, Blumensamen, Süßigkeiten (von Hussel, die gehören ja auch zum Konzern). Die Thalia-Buchhandlungen sind ja heute schon mehr ein Gemischtwarenladen, in dem zufällig auch ein paar Bücher herumstehen. Wie soll das wohl werden, wenn's "intimer" wird? Oh weh!

Was mir stinkt, ist, dass diese Hornochsen (excuse my french) erstmal alles an Indivdualität plattgemacht haben für ihren Konzerngewinn, dass sie mit dem Online-Geschäft ihre Franchiser behindern und sich dann beklagen, dass die Umsätze niedriger sind als erwartet. Für mich bedeutet das auf lange Sicht, dass ich auf eine große, wirklich gute Buchhandlung, in der man eben auch Beratung bekommt, wenn man sie braucht und die trotz des Anschlusses an den Konzern noch sehr ordentlich sortiert ist (der Uni sei Dank!) vermutlich auf lange Sicht werde verzichten müssen, damit die Shareholder von Douglas-Aktien bitteschön auch eine anständige Dividende bekommen. Es regt mich auf! Wirklich!

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